Umbauarbeiten haben begonnen

Wir bitten um Nachsicht, dass über die nächsten Tage unsere Webseite nicht komplett zur Verfügung steht. Nach 5 Jahren haben wir uns entschieden die Webseite neu zu gestalten und auch mit vielen neuen Material zu ergänzen.

Projektgruppentreffen vom 1. Dezember 2008

Gäste an diesem Abend waren Katrin Hermann, die zum Thema WiderstandskämpferInnen nach 1945 arbeitet. Sie untersucht im Rahmen ihrer Dissertation u.a. die Geschlechterbilder und –verhältnisse einzelner Widerstandsgruppen. Birgit Mainard-Schiebel erzählt, dass sie den seit Langem verschollenen Film „Der letzte Schmetterling“ zufällig finden konnte. Diesen Film möchte sie unserer Gruppe einmal gerne in privatem Rahmen zeigen.

Werner gibt seine Eindrücke von der Reise nach Argentinien im Rahmen des Projektes Neudeggergasse 1998 – Buenos Aires 2008 wider. In Buenos Aires könnte Kurt Löwy der Kontakt in den Wiener 9. Bezirk sein sowie Ruth Marshall, Frau Sali Freud (geb. Sternberg, ehem. Servitengasse)

Barbara und Michael aus unserer Gruppe haben eine aus dem 9. Bezirk stammende Überlebende und ihren Bruder im Café Landtmann kennengelernt. Ursula berichtet, dass das Ella-Lingens-Gymnasium an der Vermittlung des Servitengassenprojektes interessiert ist. Sie hat das Projekt auch Studierenden der theologisch-katholischen Akademie vorgestellt. Der Rest des Abends ist organisatorischen Dingen gewidmet: Birgit und Barbara berichten über die Aktualisierung der Homepage, Peter berichtet über die letzten News in Sachen Gedenksymbol: Die Bedenken des Blindenbeauftragten der Stadt Wien bezüglich des Gedenksymbols sind ausgeräumt, der Genehmigung durch die MA 7 steht nichts mehr im Weg. Peter berichtet zum Abschluss vom Zwischenstand der Web-Umfrage, das Interesse an unserer Projektgruppe und ihrer Arbeit ist weiterhin sehr groß.

Nächster Termin: 19.1.2009, 20.00 Uhr, GH Leo

Veranstaltungsankündigung: "Schlüssel gegen das Vergessen"

Im April 2008 wurde im Beisein von Überlebenden ein Gedenksymbol in Erinnerung an die aus der Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk vertriebenen Jüdinnen und Juden enthüllt. Schlüssel gegen das Vergessen, entworfen von der Künstlerin Julia Schulz, ist eine in den Boden eingelassene Glasvitrine mit 462 Schlüssel, an denen 462 Namen angebracht sind. Namen von Menschen, die in der Servitengasse einst wohnten, zur Schule gingen, ein Geschäft führten oder EigentümerIn eines Hauses waren und die dann – quasi über Nacht – als „Unzugehörige“ verfolgt und vertrieben wurden.

Die Veranstaltung stellt das BürgerInnenprojekt „Servitengasse 1938“ aus der Perspektive der Beteiligten vor und geht darüber hinaus der Frage nach, wann so ein vielschichtiges Erinnerungsprojekt „abgeschlossen“ ist.

Donnerstag, den 13. November um 18.30 Uhr   
Eintritt: € 6,-
ReferentInnen:  Mag.a Birgit Johler, Mag. Michael Landesmann, Ursula Stern
Ort: Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, A-1020 Wien, Praterstern 1